Stimmen

Man verliebt sich. Sofort. Das tut weh, wie es eben immer ein bisschen wehtun muss, so ein schöner Schmerz, in dem der Abschied und das Vergängliche schon mitklingt, wie bei jeder Liebe. Man verliebt sich in das Knarren der Holzdielen und den hölzernen Geruch der Stille in den Stuben. In die Sonne auf den Wiesen, die schon Herbstlicht probt, in Tim, der permanent die Treppe auf der Strasse hinauf- und hinuntersteigt, in Micha, die mit ruhigen Händen die bunten Blumen auseinanderzupft, in die Kinder, die jeden Tag den Garten neu erfinden. In die Wege hinauf, in die Wege hinunter, in die Geräusche und das Gemurmel der Kreativen, die in der Küche Kaffee kochen, in die offenen und geöffneten Türen, in den leeren Schreibtisch, in das leere Blatt, in die verstreichenden Stunden, man stellt einen Fuss auf die Zeit – oder man kommt wieder.
Mirella Weingarten

„Fahrt in die Chasa Parli zu Tim Krohn und Micha Friemel hinter die sieben Berge (also über den Ofenpass) ins Val Müstair!“, erzähle ich seit meiner Rückkehr jedem, der schreibt oder schreiben möchte. Ja, die alten, holzvertäfelten Räume mit den wenigen  Möbeln, die Bibliothek und der Salon, dessen Esstisch mit jedem hinzukommenden Gast zu wachsen scheint, um auch diesem einen Platz zu bieten. Die beiden haben einen zauberhaft einladenden Ort geschaffen, an dem man Ruhe zur Arbeit findet, aber auch – wie an solch seltenen Orten üblich – im richtigen Moment  inspirierenden Austausch. Danke!
Andreas Schäfer

Einen ganzen Monat habe ich in der Chasa Parli verbracht und mich schwer getan, mich wieder loszureissen. Ich war – im wahrsten Sinne des Wortes „augenblicklich“ – angetan, und nun bin ich zugetan; der gesamten Familie Krohn-Friemel, ihrem Haus, seinen Gästen, dem Tal… Die Chasa Parli ist wie ein Herz, das schlägt und belebt. Durch ihre Adern pulsiert ihre Geschichte, pulsieren die Geschichten, die hier entstanden sind und entstehen. Ich konnte mich neu finden und erfinden. Höhepunkt, Wendepunkt, Umkehrgrenzpunkt. Ich freue mich auf meinen nächsten Besuch an der Plaz d’Ora. Vielen Dank für die Bereicherungen, die ich hier erfahren durfte. 
Irina Schönen, Schauspielerin

Schreiben am Holztisch mit Blick Richtung Müstair, auf aufgefächerte Berge und einen weiten Himmel, zuverlässig zur Stunde das Postauto: Die Chasa Parli ist der perfekte Ort, um zur Ruhe zu kommen. Lesen auf der Schaukelbank im Obstgarten, später ein Spaziergang dem Rom, dem Bach entlang ins Nachbardorf oder über die schiefen Wiesen: Die Natur holt einen immer heraus. Dank Tim und Micha fühlt man sich nie verlassen, auch wenn man das grossartige Haus alleine bewohnt. Falls dieses Buch entsteht, wird es mich auch an die hier verbrachten Tage erinnern.
Birgit Schmid

Dieses Haus ist beseelt, das ist mein erster Gedanke, als Micha uns durch die Chasa Parli führt. Es nimmt die Menschen in Empfang, die es betreten, schenkt ihnen Raum und Zeit. Jedes Zimmer hat seinen eigenen Charakter, sodass man sie am liebsten alle nacheinander bewohnen würde, um all ihre Vorzüge und Eigenheiten kennenzulernen. Micha und Tim sind Gastgeber, wie man sie sich nur wünschen kann. Die Küche ein Ort für Gespräche, der Esstisch lädt zum Verweilen, die Schreibtische zum Schreiben.
Ruth Schweikert

Tim Krohn ist mit seiner Familie nach Sta. Maria gezogen. Dort hat er einen 400 Jahre alten Palazzo umgebaut und bietet nun Aufenthalte für Schreibende und Nachdenkliche an. «Stille» als neues touristisches Label. Das täte sicher auch vielen Politikern gut, mal innehalten zu können in der Stille … Die stille, intakte Landschaft, man muss sie nicht in Kanada suchen, wenn sie auch in der Schweiz zu finden ist. Sie ist prädestiniert für Slow Travel, weit weg von der Hektik des Alltags. Krohns haben einen Anfang gemacht. Das Val Müstair hat Charisma. Und das hat in allen Jahreszeiten eine grosse Anziehungskraft!


Der digitale Detox mitten in dieser Abgeschiedenheit ist nicht zu übertreffen. Man will sich unweigerlich von den technischen Geräten distanzieren und zur Ruhe kommen. Die Ablenkung ist weg, man findet endlich die Zeit, um über sich selbst nachzudenken. Und man hat unweigerlich das Bedürfnis danach.
Rea Eggli

Obwohl das mächtige, uralte Haus mit seiner Vorderseite direkt an der Strasse liegt, empfängt einen, sobald man eintritt, die Ruhe und Gelassenheit der schönen, grosszügigen Räume, die liebe- und stilvoll eingerichtet sind. Kein Schnickschnack stört, es tut gut, sich in diesen Räumen aufzuhalten, darin zu arbeiten oder einfach nur da zu sein. Das Einfache, Schlichte und Gute wird hier gelebt. Dankeschön!
Isabelle Krieg

Zur frohen Einsicht. Herberge für meditativ Kreative, die dem nervösen Norden den Rücken kehren wollen. Das Haus atmet die alten Zeiten, es hat Zeit.
Dieter Bachmann

Ich betrete das Haus Parli, und es legt sich etwas sanft und beruhigend auf mich. Das Haus empfängt und wartet freundlich ab, in welchem Raum man sich einnisten wird. Ich rieche Holz, Stein, Brot, Seife und bin mir ganz sicher, dass etwas Gutes geschehen kann. Ich bin zu Gast und doch ganz vertraut, bin geborgen und frei, arbeite und finde Ruhe. Danke, Haus Parli. Danke Micha und Tim.
Angela Grigelat

Wer die Chasa Parli zusammen mit den Gastgebern auch nur eine Nacht erleben durfte, wird beseelt nach Hause gehen und von einem Wiederkommen träumen.
Anita Simeon, Das ideale Heim

in der chasa kann man leben wie zuhause, nur klarer. so wohl und auf den punkt. die tage da sind pur. und sie bietet raum für ideen, gedanken, gespräche, zusammensein und rückzug.

Bettina Walther, Designerin

Ich bin früh aufgestanden, habe im Morgenlicht noch fotografiert, bin noch einmal durch das Haus gewandelt, auch in den Stall zu den aufgescheuchten Schwalben. Irgendwie erinnert die Stimmung an jene, die mch so beeindruckte in meinen Aufenthalten in Kapuzinerklöstern. Die Ruhe, das Reduzierte, die permanente Einladung, sich mit sich selbst zu beschäftigen, die Einfachheit und die Sorgfalt. Auch wenn es nur ein paar Stunden waren, werden diese unauslöschlich in meiner Erinnerung bleiben. Ich werde wiederkommen, ob allein, mit meiner Frau, mit meiner Familie oder einer Gruppe. Das Haus setzt derart viele Ideen, so viel Energie frei …
Was für ein verwunschener, inspirierender Ort, die Chasa Parli im Val Müstair. Zum Lesen, Schreiben, Wandern, Nachdenken, Rumspinnen, Abstand kriegen. Ganz herzlichen Dank, Michaela und Tim Krohn, dass ihr mich an diesen abgelegenen Flecken gelockt habt, an den hoffentlich viele andere folgen!
Paula Scheidt


Die letzten vier Wochen hat mich die Zeit verschluckt. Versteckt in den Bündner Alpen, zwischen Nationalpark und Südtirol, liegt das zauberhafte Santa Maria Val Müstair. 

Hier habe ich als Eremit gewohnt. Nach drei Tagen hatte ich vergessen, welcher Wochentag gerade war. Für maximale Konzentration ist der Ort perfekt: frische, kühle Bergluft, umgeben von einsamen Spazierwegen und fantastischen Wanderstrecken (Val Mora!), ein Haus mit tausend Türen und der Ruhe von Jahrhunderten in den Gemäuern. Im Wohnzimmer eine alte Jukebox, deren eklektische Auswahl so manche Erinnerung auslöst.
Was mehr kann man sich für eine kreative Auszeit wünschen? Danke dafür. Und das Beste an allem: Das Haus ist offen für alle, ob Tage oder Monate.
Julian Schmidli

Vielen lieben Dank für die wunderbare Zeit. Ich zehrte bereits heute – an meinem ersten Arbeitstag zurück im Büro – von den erholsamen und inspirierenden Momenten bei euch und werde dies bestimmt noch lange tun. Während den Tagen in der Chasa Parli fühlte ich mich äusserst willkommen geheissen und sehr zuhause. Es ist euch wirklich gelungen, innert kurzer Zeit einen Ort mit positiver Energie und wohlig-inspirierender Stimmung zu schaffen.
Konrad Weber

Früher zogen die Menschen von hier in die ganze Welt aus. Nicht wenige als Zuckerbäcker, wie auf den verwitterten Friedhofstafeln neben der Kirche in Santa Maria zu lesen steht. Heute sollen sie wiederkommen. Die Menschen. In das weite, luftige Tal am äussersten Zipfel der Schweiz. Zum Denken, Schreiben, Lesen, Ruhen. Weil es hier Platz gibt für Gedanken. Umarmt von einem vierhundert Jahre alten Palazzo. Danke an die Gastgeber Micha und Tim Krohn.
Seraina Kobler

Ich war nur 25 Stunden im Haus-Parli und bin doch echli aus der Zeit gefallen – schwebe da noch immer, irgendwie. Und in den Zimmern schwebt die Ruhe, sie fasste mich. Auf bald mal bei 250 Stunden wohl … Liebe Micha, lieber Tim, danke.
Filip Haag

Eine sehr schöne Idee, ein wunderbares Haus und tolle Gastgeber. Das nächste Mal mit mehr Musse… Vielen Dank!
Sandro Steudler

Vergnügungen (Remake zu B. Brecht):

Der erste Blick aus dem Fenster am Morgen
Überall Schnee auf den Zweigen und Dächern
Die Wärme der Chasa Parli spüren
Ihre dicken Mauern
Ihre zarten Fenster
Jeder Raum voll Geschichten
Geschichten schreiben
Alte Gefühle
Zusammen kochen, trinken, essen
Zusammen lachen
Durch den tiefen Schnee stapfen
Zum alten Kloster
Engeln und Teufeln begegnen
Drüben in Italien
Neue Gefühle
Allegra!
Lust an der Sprache spüren
Grazia fitch!
Micha, Tim und Chasa Parli
Grazia fitch!
Peter Holzwarth

 

Rea Eggli im Silver Magazine über Detox in der Chasa Parli.

Fadrina Hofmann von der Südostschweiz über die neu eröffnete Chasa Parli.

Bericht des romanischen Fernsehens über die Chasa Parli kurz vor der Eröffnung.

Homestory der Schweizer Illustrierten mit Schwerpunkt Chasa Parli.